Behandlungsmethoden

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Akupunktur & Ohrakupunktur


Akupunktur ist der bekannteste Teil der chinesischen Medizin. Durch das behandeln genau festgelegter Punkte auf den Meridianen (Energieleitbahnen) mit Akupunkturnadeln, werden im Körper die Selbsthei­lungskräfte unterstützt und stabilisiert.


In ihnen kreist nach altchinesischer Auffassung die sogenannte Lebensenergie mit ihren Anteilen Yin und Yang. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole, wirksam. Ihr Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit.


Bei der Ohrakupunktur werden Reflexpunkte behan­delt, die entsprechenden Gebieten im Körper zugeordnet wer­den. Die Untersuchung der Ohrreflexzonen erlaubt eine genaue Aussage darüber, wo Schmerzen bestehen oder welche Organe des Körpers bei unklaren Beschwerden betroffen sind. Außerdem kann man weitere Störungen im Körper ausfindig machen, die einen Heilungsprozeß verzögern. Beide Methoden können kombiniert werden und sich somit ergänzen.


Das Einsatzgebiet ist sehr vielfältig, z.B. akute und chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates, Allergiebehandlung, Kopfschmerzen/Migräne und Raucherentwöhnung.

Bach-Blütentherapie


Die Bach-Blütentherapie wurde von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach um 1930 - 1963 entwickelt und ist heute weltweit verbreitet.


Ziel der Bach-Blütentherapie ist die seelische Harmonisierung und damit die größtmögliche Entfaltung und Stabilisierung der Persönlichkeit durch eine dem Seelenzustand angepasste Unterstützung.


Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig.
Bach-Blüten helfen Kleinkindern und deren Eltern in schwierigen Entwicklungsphasen, Schulkindern bei Prüfungsängsten und Lernschwierigkeiten und Erwachsenen in außergewöhnlichen Lebenssituationen.


In der Original Bach-Blütentherapie stehen 38 Blüten-Konzentrate zur Verfügung. Für jede Situation kann daraus eine individuell angepasste Mischung hergestellt werden, die in Form von Tropfen oder Globuli eingenommen werden kann.



Schüßler - Salze


Die Schüßler-Salze sind benannt nach ihrem Entdecker Dr. H. W. Schüßler (1821 - 1898).
Schüßler machte bei seinen Forschungen besonders die Mineralstoffe und Spurenelemente zu seinem Thema. Es gelang ihm herauszufinden, welche Mineralstoffe hauptsächlich in unseren Organen vorkommen, und welche Beschwerden mit Mineralstörungen einhergehen.


Im Laufe seiner Arbeit entdeckte Schüßler 12 heilende Mineralsalze, auf denen er eine neue  Behandlungsmethode begründete, die Biochemie nach Schüßler. Die therapeutische Wirkung, die den Schüßler-Salzen zugeschrieben wird, ist weitreichend.
Sie können Fehlfunktionen des Organismus normalisieren, bestimmte Körperfunktionen anregen oder regulierern. Die Schüßler-Salze helfen dem Körper, sich selbst zu helfen. Schonend, sanft und nahezu ohne Risiken werden die Selbstheilungskräfte mobilisiert.


Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Rheumatische Beschwerden, Allergien, Migräne, akute Infekte sowie körperliche und seelische Erschöpfung sind nur einige Gebiete, wo die Schüßler-Salze sehr wirksam eingesetzt werden können.

Klassische Massage


Seit jeher gebrauchen wir unsere Hände als Werkzeug für Heilung und Vermittlung von Wohlgefühl. Berührung bedeutet Kontakt, Wärme, daß Gefühl, nicht allein zu sein, und Selbsterfahrung.
Berührungsreize werden von der Haut, dem empfindlichsten und größten Organ, empfangen.
In physiologischer Hinsicht regt eine Massage und die Berührung den Lymph- und Blutstrom an. Die Berührung wirkt Blutdruck- und Herzfrequenzsenkend, sie beruhigt die Nerven, löst Verspannungen und vermittelt das Gefühl von Wohlbefinden und Entspanntheit.




Aus Berührung erwächst Einklang mit den Urkräften des Körpers. (Jerome Liss)

Feldenkrais - Methode


Die Methode wurde von dem Physiker Moshe Feldenkrais entwickelt. Er betrieb in seiner Jugend Judo und andere Sportarten und entwickelte ein überdurchschnittliches Interesse für effiziente Bewegung. Dies führte ihn zu revlutionären Entdeckungen über die Zusammenhänge zwishcne unseren körperlichen Bewegungen und der Art, wie wir denken und fühlen. In jahrzehntelanger Forschungsarbeit entwickelte er zwei miteinander verbundene Wege zu erhöhter Körperwahrnehmung.


Funktionale Integration:
Hierbei handelt es sich im Prinzip um eine non-verbale Einzelbehandlung, bei welcher der Feldenkrais-Pädagoge den Klienten durch sanfte Berührungen und Bewegungen unterrichtet. Das Ergebnis sind oft eindrucksvolle und elementare Veränderungen in den Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten. Für die meisten Menschen ist das Erlebnis mit nichts Bekannten vergleichbar.


Bewusstheit durch Bewegung:
Dieser Gruppenunterricht besteht aus verbal vermittelten Anleitungen für leichte Bewegungsabläufe. Diese Bewegungsabläufe bieten oft unmittelbare Entlastung und führen zu einer deutlichen Steigerung der Flexibilität, besserer Körperhaltung, mehr Wohlbefinden, größerer Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Vorstellungskraft.